Zink und Neopterin bei bipolaren Störungen

Zink bei bipolarer Störung
Die Zinkkonzentration war bei Patienten mit bipolarer Störung im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen vermindert. Frauen mit bipolarer Störung zeigten einen positiven Zusammenhang zwischen der Zinkkonzentration und dem Schweregrad der Depression. Bei Männern war die Neopterinkonzentration positiv mit dem Schweregrad einer Anämie verbunden.

Referenz:
Millett CE et al.: Peripheral zinc and neopterin concentrations are associated with mood severity in bipolar disorder in a gender-specific manner. Psychiatry Res. 2017 May 17;255:52-58.

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Vortrag: »Fit im Kopf«

Mikronährstoffe sind von zentraler Bedeutung für die psychische Befindlichkeit und für die Hirnleistungsfähigkeit.

  • Aber wie wirken Mikronährstoffe auf das Nervensystem?
  • Bei welchen Erkrankungen und Störungen spielen sie eine große Rolle?
  • Gibt es überhaupt Mikronährstoffmängel?
  • Wie wird ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren oder Fettsäuren festgestellt und wie behoben?

Auf all diese Fragen wird in unserem Vortrag eingegangen, zu dem wir Sie recht herzlich einladen:

»Fit im Kopf «

Wie Mikronährstoffe Stimmung und Hirnleistung beeinflussen

Der Vortrag ist am Freitag, den 30.06.2017, um 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) und findet in den Seminarräumen der ARKUS gGmbH, Happelstraße 17, in 74074 Heilbronn statt.

Der Referent ist Dr. med. Hans-Günter Kugler.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Der Vortrag ist kostenfrei.

 

Praxis für Mikronährstoffmedizin
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstr. 9 – D-97828 Marktheidenfeld
Telefon: 0049/ (0)9394/ 9703-0 – Fax -33
E-Mail: info@diagnostisches-centrum.de
www.diagnostisches-centrum.de

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Zur Bedeutung von Mikronährstoffen in der Behandlung der Major Depression

Major Depression und Mikronährstoffe

Wissenschaftler aus den Niederlanden führten eine umfangreiche Literaturrecherche durch zur Klärung der Frage, inwieweit Mikronährstoffe bei der Behandlung der Major Depression eine therapeutische Wirksamkeit zeigten. Grundsätzlich kamen die Autoren zu dem Schluss, dass Mikronährstoffe depressive Symptome vermindern können. Insbesondere Tryptophan, Omega-3-Fettsäuren, S-Adenosylmethionin und Folsäure könnten als Monotherapie oder adjuvante Therapie bei depressiven Störungen den Therapieerfolg verbessern. Im Gegensatz zu Tryptophan fanden die Autoren bei Tyrosin keine Evidenz für die Verwendung als antidepressive Substanz. Erhöhte Konzentrationen der Omega-3-Fettsäuren könnten die Zellmembranfluidität im ZNS verändern. Außerdem sei Vitamin B12 als Verstärker von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern oder trizyklischen Antidepressiva eine effektive Behandlung bei depressiven Störungen.

Referenz:
Lisanne A. E. M. Van Houtum et al.: The use of Nutraceuticals as Mono- or Adjuvant Therapy to Pharmacotherapies in Major Depressive Disorder. International Neuropsychiatric Disease Journal, ISSN: 2321-7235,Vol.: 8, Issue.: 2; 18. September 2016

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