Depressionen und Vitamin D bei Heranwachsenden

Depressionen, wenn die Seele brennt
Schwedische Wissenschaftler untersuchten die Konzentrationen von 25-OHD bei 54 depressiven Jugendlichen. Die Studie zeigte, dass depressive Jugendliche häufig niedrige Vitamin-D-Spiegel aufwiesen. Es gab einen positiven Zusammenhang zwischen der Vitamin-D-Konzentration und dem Wohlbefinden. Nach einer Supplementierung von Vitamin D verbesserten sich die Symptome der Depression.

Referenz:
Högberg G. et al.: Depressed adolescents in a case-series were low in vitamin D and depression was ameliorated by vitamin D supplementation. Acta Paediatr. 2012 Feb. 28.
Bild: Gerd Altmann, pixelio.de

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Vitamin-D-Mangel bei Altenheimbewohnern

Vitamin D bei alten Menschen
Forscher aus Belgien bestimmten die Vitamin-D-Konzentration bei 589 gesunden Altenheimbewohner. Außerdem wurde die Lebensqualität mit Hilfe eines Fragebogens bestimmt sowie die Einnahme von Antidepressiva und Anxiolytika. Fast die ganze Studienpopulation hatte einen Vitamin-D-Mangel. Die Senioren mit den niedrigsten Vitamin-D-Spiegeln klagten häufiger über depressive Symptome und hatten auch einen höheren Verbrauch an Psychopharmaka.

Referenz:
Verhoeven V. et al.: Walk on the sunny side of life – epidemiology of hypovitaminosis D and mental health in elderly nursing home residents. J Nutr Health Aging. 2012; 16(4):417-20; Bild: Gerd Altmann, pixelio.de

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Immer mehr Fehltage aufgrund psychischer Störungen

Immer mehr Fehltage aufgrund psychischer Störungen
Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums wurden im Jahr 2010
53,5 Millionen Arbeitsfehltage wegen psychischer Erkrankungen verzeichnet. Im Vergleich dazu: Im Jahr 2001 waren es noch 33,6 Millionen Fehltage aufgrund selbiger Diagnose.

Die Ursachen sind in steigenden Anforderungen, erhöhter Eigenverantwortung, höheren Flexibilitäts-Anforderungen und nicht-kontinuierlichen Beschäftigungsverhältnissen begründet, zu denen auch die Leiharbeiten zählen.

Frauen sind besonders gefährdet. Im Jahr 2010 wurden 39.000 Frauen aufgrund psychischer Erkrankungen berentet. Das sind doppelt so viele wie noch im Jahr 2000.


Referenz:
focus.de, 30.04.2012: Kranke Psyche knockt immer mehr Arbeitnehmer aus. Bild: Matthias Preisinger, pixelio.de

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