Homocystein und kognitive Funktionen bei bipolarer Depression

Bipolare Störung - Depression
Polnische Wissenschaftler untersuchten in einer Studie den Zusammenhang zwischen den Konzentrationen von Homocystein, Vitamin B12 und Folsäure und Störungen der Hirnleistungsfähigkeit während einer akuten Episode der bipolaren Depression. Zusätzlich wurden verschiedene gängige psychologische Testverfahren durchgeführt. Bei 35 Prozent der Patienten wurde eine Hyperhomocysteinämie nachgewiesen. Die Patienten mit Hyperhomocysteinämie zeigten bei einigen Subtests schlechtere Ergebnisse, z.B. das Wortverständnis betreffend. Insgesamt stellten die Forscher fest, dass insbesondere bei Männern mit bipolarer Depression häufig eine Hyperhomocysteinämie vorlag. Außerdem bestand ein klarer Zusammenhang zwischen hohen Homocysteinkonzentrationen und schlechteren Ergebnissen in neuropsychologischen Tests.

Referenz:
Agnieszka Permoda-Osip er al.: Homocysteine and cognitive functions in bipolar depression. Psychiatr. Pol. 2014; 48(6):1117-1126

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Vitamin D3 bei Kindern und Jugendlichen mit Major-Depression

Vitamin D - Major Depression
Ägyptische Wissenschaftler untersuchten bei 82 Kindern und Jugendlichen mit Depressionen die Konzentration von 25-OH-D und verglichen diese mit den Vitamin-D-Konzentrationen einer Kontrollgruppe gesunder Personen. Es zeigte sich, dass bei depressiven Kindern und Jugendlichen ein Vitamin-D-Mangel häufiger nachzuweisen ist, als bei gesunden Kindern. Je schwerer die Depressionen waren, umso niedriger waren die Vitamin-D-Spiegel.

Referenz:
Saber Abdel Azim Mohamed et al: A study on 25-OH cholecalciferol levels in children and adolescents with major depressive disorder. Egyptian Journal of Psychiatry 2014, 35(1):65-70

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Zink und Depressionen

Zink und Depressionen
Wissenschaftler aus Australien untersuchten, ob es einen möglichen Zusammenhang zwischen der Zinkaufnahme und Depressionen gibt. Dazu wurden zwei Kohortenstudien durchgeführt. In beiden Kohortenstudien konnte ein inverser Zusammenhang zwischen der Zinkaufnahme und dem Depressionsrisiko aufgezeigt werden. Bei Personen mit der höchsten Zinkeinnahme bestand ein 30 bis 50 Prozent niedrigeres Risiko eine Depression zu entwickeln.

Referenz:
Vashum KP et al.: Dietary zinc is associated with a lower incidence of depression: Findings from two Australians cohorts; J Affect Disord. 2014 Sep; 166: 249-57

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