Depressionen häufig bei Typ-1-Diabetikern

Tryptophan
Pakistanische Wissenschaftler untersuchten die Häufigkeit von Depressionen bei Typ-1-Diabetikern. Außerdem wurde die Tryptophankonzentration im Plasma bestimmt. An der Studie nahmen 50 männliche und 50 weibliche Patienten mit Typ-1-Diabetes teil, die mit einer Kontrollgruppe gesunder Personen verglichen wurden.

Bei den Typ-1-Diabetikern waren signifikant häufiger Symptome einer Depression nachweisbar. Sowohl bei den männlichen wie auch bei den weiblichen Patienten zeigte sich eine signifikante Verminderung der Tryptophanspiegel im Plasma. Die Häufigkeit von Depressionen scheint also bei Typ-1-Diabetikern deutlich erhöht zu sein, wobei verminderte Serotoninspiegel im Gehirn dafür verantwortlich sein dürften.

Referenz:
Saida Haider et al.: Greater prevalence of depression in type-1-diabetic patients: Correlation with decreased plasma tryptophan. IOSR Journal of Pharmacy, Vol.2, Issue 1, Jan-Feb. 2012, pp.057-061       Bild: Regina Kaute, pixelio.de

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Homocystein und Depressionen

Verzweiflung
Wissenschaftler aus Nigeria bestimmten die Werte von Homocystein, Vitamin B12 sowie von Gesamtcholesterin, HDL und LDL und die Tryptophankonzentrationen bei 30 Patienten mit Depressionen und bei 30 scheinbar gesunden Versuchspersonen. Die Patienten mit Depressionen hatten signifikant höhere Homocysteinspiegel, und die Konzentrationen von Vitamin B12, Gesamtcholesterin, HDL und LDL waren signifikant niedriger als bei den Kontrollpersonen.

Referenz:
Ebesunun MO et al.: Elevated plasma homocysteine in association with decreased vitamin B12, folate, serotonin, lipids and lipoproteins in depressed patients. Afr J Psychiatry (Johannesbg). 2012 Jan; 15(1):25-9.

Bild: Uta Herbert, pixelio.de

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Depressionen – welche Rolle spielt Vitamin D?

Kummer

Niedrige Vitamin-D-Spiegel können mit Depressionen in Verbindung gebracht werden. Das ergab die Auswertung einer sehr großen, umfassenden Studie, die von Wissenschaftlern des UT Southwestern Medical Center durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen an der Studie „Cooper Center Longitudinal Study“ 12.600 Personen teil.

Die US-Forscher stellten fest, dass höhere Vitamin-D-Spiegel mit einem stark verminderten Risiko für Depressionen verbunden sind. Menschen, die an Depressionen leiden, sollten unbedingt ihren Vitamin-D-Status überprüfen lassen -  das empfiehlt ausdrücklich Dr. Brown, Leiter der Studie.

Ob niedrige Vitamin-D-Spiegel zu den Symptomen einer Depressionen beitragen oder ob Depression zu niedrigen Vitamin-D-Spiegeln führen, war nicht Gegenstand der Studie. Es gibt jedoch Hinweise, dass Vitamin D Neurotransmitter, Entzündungsmarker und andere Faktoren, die in Verbindung mit Depressionen stehen, positiv beeinflusst.

Referenz:
Science Daily, 05.01.2012: Low Vitamin D levels linked to depression, psychiatrists report
Bild: William Veder, pixelio.de

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