Schutz vor Depressionen durch ausreichende Vitamin-B6- und B12-Spiegel

Die Wirkung von Vitamin B6, B12 und Folsäure in Bezug auf das Depressionsrisiko wurde unlängst in einer US-amerikanischen Studie untersucht. An der Studie nahmen 3503 Erwachsene über 65 Jahre aus dem „Chicago Health and Aging-Projekt“ teil, davon 59 Prozent schwarzer Hautfarbe. Anhand von Fragebogen wurden die Ernährungsgewohnheiten und mittels einer Scala mögliche depressive Symptome bewertet.

Die Auswertung der 12-jährigen Beobachtungsstudie ergab, dass eine erhöhte Aufnahme der Vitamine  B6 und B12 durch Vitamin-Supplemente und Ernährung mit einem verminderten Depressions-Risiko verbunden war.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass jeder weitere Zusatz von 10 Milligram Vitamin B6 und 10 Mikrogramm Vitamin B12 die jährliche Quote für depressive Symptome um 2 Prozent zu senken vermag.

Ein Zusammenhang zwischen depressiven Symptomen und der Aufnahme von B6, B12 und Folsäure ausschließlich über die Nahrung konnte nicht festgestellt werden. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass hohe Dosen an Vitamin B6 und B12 für ältere Erwachsene vor Depressionen schützen könnten.

Referenz:
Kimberly A Skarupski et al.: Longitudinal association of vitamn B-6, folate, and vitamin B-12 with depressive symptoms among older adults over time; Am J clin Nutr 2010 92: 2 269-270

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