Weniger Selbstmorde durch ausreichend Lithium

Lithium ist ein essentielles Spurenelement, das vom menschlichen Organismus  hauptsächlich aus pflanzlichen Nahrungsmitteln und aus Trinkwasser aufgenommen wird. Dass Lithium einen positiven Effekt auf die psychische Befindlichkeit ausübt, ist schon längere Zeit bekannt. Forscher der Medizinischen Universität Wien haben jetzt in der Maiausgabe des „British Journal of Psychiatry“  eine Studie veröffentlicht, die aussagt, dass minimale Konzentrationen von Lithium im Trinkwasser die Suizidrate zu senken vermag. Damit bestätigen sie eine japanische Studie aus dem Jahr 2009, die zu dem gleichen Ergebnis kam, das ebenfalls in dieser Fachzeitschrift veröffentlicht worden war.

Bei der Wiener Studie, die unter Federführung von Nestor Kapusta durchführt wurde, verglichen die Forscher 6460 Trinkwasserproben aus 99 österreichischen Bezirken mit den Selbstmordraten. Dabei konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Suizidrate und dem Lithiumgehalt des Wassers nachgewiesen werden: „Je höher der Lithiumwert im Trinkwasser ist, desto niedriger ist die Suizidrate“, so die Wissenschaftler.

Fazit:
Lithium ist zweifelsfrei ein Spurenelement, das auf die Psyche einen positiven Einfluss ausübt. Wer zu Depressionen neigt oder zu anderen psychischen Befindlichkeitsstörungen, sollte durchaus einmal seinen Lithiumgehalt im Blut bestimmen lassen.

Referenz:
Wienerzeitung.at, 01.06.2011: Lithium senkt Selbstmordrate

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