Depressionen erhöhen Schlaganfallrisiko

Einer Metaanalyse zufolge, die vor kurzem in der Zeitschrift JAMA publiziert wurde, erhöht eine Depression das Schlaganfallrisiko in ähnlichem Maße wie der Tabakkonsum. Bei der Metaanalyse wurden 28 prospektive Kohortenstudien mit fast 320.000 Teilnehmern ausgewertet. Über alle Studien gemittelt war der Anteil von Depressiven, die vom Schlaganfall überrascht wurden, um 45 Prozent höher als bei Nichtdepressiven. Der Anteil der Depressiven, die einen tödlichen Schlaganfall erlitten, war sogar um 55 Prozent höher.

Referenz:
Ärzte Zeitung online, 21.09.2011: Depression so gefährlich wie Rauchen

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