Schlechter Antioxidantienstatus bei Depressiven

Antioxidantienstatus und Depressionen
Es ist schon länger bekannt, dass die Major-Depression sowie das chronische Müdigkeitssyndrom zwei Gesundheitsstörungen sind, die mit erhöhter Entzündungsaktivität, einem oxidativen und nitrosativen Stress sowie mit einem verminderten Antioxidantienstatus einhergehen. In einer Studie wurden die Blutparameter von 39 Patienten mit Depression, 40 Patienten mit CFS und 24 Kontrollpersonen untersucht. Im Vollblut wurde die Aktivität der Glutathionperoxidase gemessen. Eine Verminderung der GPX-Aktivität wurde nur bei den depressiven Patienten nachgewiesen. Die verminderte GPX-Aktivität gilt als Indikator für die koronare Herzerkrankung und ist mitverantwortlich für den Zusammenhang zwischen Depressionen und KHK. Die Ergebnisse der Studie geben Anlass zur Vermutung, dass Patienten mit Depressionen von einer Supplementierung mit Glutathion, NAC oder Selen profitieren.

Referenz:
Maes M et al.: Lower whole blood glutathione peroxidase (GPX) activity in depression, but not in myalic encephalomyelitis/ chronic fatique syndrome: another pathway that may be associated with coronary artery disease and neuroprogression in depression; Neuro Endocrinol Lett. 2011; 32(2): 133-40

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.