Wie B-Vitamine die Stressanfälligkeit vermindern

Menschen, die unter Dauerstress leiden, erkranken häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen oder Angstzuständen. Es ist daher von großer Bedeutung, die Stressbelastung so weit wie möglich zu vermindern.

In einer australischen Studie konnte nun aufgezeigt werden, dass eine erhöhte Zufuhr von B-Vitaminen sich positiv auf das Stressniveau auswirken kann. Die Wissenschaftler der Swinburne University of Technology in Melbourne untersuchten zuerst die 60 Studienteilnehmer und hielten Angaben über Gemütszustand, Sorgen und Ängste, Stressbelastung und Persönlichkeit jedes einzelnen fest. Anschließend bekamen die Probanden entweder ein hochdosiertes Vitamin-B-Präparat oder ein Placebopräparat zum Einnehmen – insgesamt 90 Tage lang.

Bei den Teilnehmern, die Vitamin B hochdosiert einnahmen, zeigte sich nach diesen drei Monaten eine deutliche Verringerung der Stressbelastung. Das Stressniveau konnte annähernd um 20 Prozent gesenkt werden. In der Placebo-Gruppe gab es hingegen keine nennenswerten Änderungen.

Für den leitenden Forscher, Professor Con Stough, war das Ergebnis keine Überraschung, da B-Vitamine schließlich mitverantwortlich für die Synthese von Nervenbotenstoffen sind und für die psychische Befindlichkeit und kognitive Leistungsfähigkeit eine zentrale Rolle spielen.

Fazit:
Über die Nahrung werden häufig nicht genug B-Vitamine aufgenommen. Ein Mangel ist deswegen bei vielen Menschen vorprogrammiert. Um Stressbelastungen zu mindern oder diesen vorzubeugen und auch die Folgeerkrankungen zu reduzieren, ist es ratsam, rechtzeitig zu reagieren. Im Rahmen einer Mikronährstoffuntersuchung des Blutes können die Konzentrationen der B-Vitamine genau analysiert werden, um so Mangelzuständen entgegenwirken zu können.

 

Referenz:
Scinexx.de: Vitamin B-Kur vermindert Stress, 30.11.2011

 

 

 

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