Viele Deutsche leiden unter Depressionen und Burn-out

Das Robert Koch-Institut hat erste Ergebnisse der neuen großen „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (Degs) vorgestellt, mit Daten zu Übergewicht, Diabetes, körperlicher Aktivität, psychischer Gesundheit und Funktionseinschränkungen im Alter. Bei der Degs-Studie, die seit November 2008 durchgeführt wird und im Jahr 2013 endet, werden die Daten von über 7.000 Personen ausgewertet.

Wie die Degs-Studie gezeigt hat, haben psychische Erkrankungen in den letzen Jahren deutlich zugenommen. Bei einem Drittel der Teilnehmer ließ sich mittels Fragebogen und ärztlichen Interviews eine psychische Störung innerhalb der letzten 12 Monate ermitteln. Am höchsten lag die 12-Monats-Prävalenz bei den 18- bis 25-Jährigen. Frauen litten zumeist unter Angststörungen und Depressionen, Männer unter Suchterkrankungen. Auffallend war auch, dass Personen mit niedrigem sozio-ökonomischen Status häufiger an Depressionen litten; dafür kam Burn-out bei den Wohlhabenden sehr viel häufiger vor.

Anmerkung:
Die psychische Befindlichkeit des Menschen hängt in erheblichem Umfang auch von einer ausreichenden Verfügbarkeit von Mikronährstoffen ab. Für die Bildung von Nervenbotenstoffen und damit für Stimmung und Hirnleistungsfähigkeit sind verschiedene Mikronährstoffe notwendig.

Der Burn-out-Symptomatik liegt meist nicht nur eine psychische Überforderungs-Situation zugrunde, sondern es kommt auch zu Störungen innerhalb der zellulären Energiebildung, die sich dann z.B. in Form von Erschöpfung zeigen. Durch eine gezielte Supplementierung von Mikronährstoffen kann oftmals eine Stabilisierung der psychischen Befindlichkeit erreicht werden. Mikronährstoffe können nach Abklärung auch parallel zu einer Psychopharmaka-Therapie eingenommen werden, wodurch deren Wirksamkeit sogar verbessert wird.

 

 

Referenzen:
focus.de, 14.06.2012: So krank sind die Deutschen
Ärzte Zeitung, 17.06.2012: Depressive Arme, ausgebrannte Reiche
Spiegel.de, 14.06.2012: So krank ist Deutschland

 

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