Antioxidantien helfen bei Angststörungen die Depressionen

Antioxidantien helfen bei Depressionen
Angsterkrankungen und Depressionen gehören zu den stressinduzierten psychiatrischen Störungen. Dabei kommt es auch zu biochemischen Veränderungen, die eine ausreichende Verfügbarkeit von Antioxidantien notwendig machen. Indische Wissenschaftler untersuchten, inwieweit Patienten mit generalisierter Angststörung und Depression im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen Veränderungen der Vitamine A, C und E im Blutspiegel aufweisen und ob eine Supplementierung der erwähnten Vitamine zu einer Verbesserung von Angststörungen und Depressionen führt.

An der Studie nahmen 80 Patienten im Alter zwischen 20 und 60 Jahren teil. Es zeigte sich, dass Patienten mit generalisierter Angststörung und Depression signifikant niedrigere Spiegel der Vitamine A, C und E im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen aufwiesen. Nach sechswöchiger Supplementierung dieser Vitamine wurde eine signifikante Verminderung der Ängstlichkeits- und Depressions-Scores beobachtet. Eine adjuvante Therapie mit antioxidativen Mikronährstoffen ist also bei Patienten mit stressinduzierten psychiatrischen Störungen nützlich.


Referenz:
Medhavi Gautam et al.: Role of antioxidants in generalised anxiety disorder and depression; Indian J Psychiatry. 2012 Jul – Sep; 54(3): 244-247

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