Hirnleistung, Psyche und Mikronährstofftherapie

Lange Zeit glaubte man, dass die Ernährung weder auf die Hirnleistung noch auf die psychische Befindlichkeit einen wesentlichen Einfluss nimmt. Mittlerweile wissen es die Forscher besser. In zahlreichen Studien haben sie herausgefunden, dass sich Ernährungsfehler sehr schnell auf die Hirnleistungsfähigkeit auswirken. So kann nachgewiesenermaßen schon eine einzige opulente fettreiche Mahlzeit bei einem Diabetiker zu Störungen in der Hirnfunktion führen.

Über die gesunde Nahrung sollten die Mikronährstoffe aufgenommen werden, die zum Erhalt der Funktionsfähigkeit der Gedächtnisleistung beitragen. Aus ihnen müssen z.B. die Botenstoffe gebildet werden, die zum Lernen, für die Konzentration, für die Aufmerksamkeit etc. erforderlich sind, wie z.B. Serotonin oder Dopamin. Außerdem üben antioxidative Mikronährstoffe wie Vitamin E und C, Glutathion, Cystein, Coenzym Q10, Carnitin u.a. einen Schutzeffekt gegen degenerative Prozesse im Gehirn aus.

Auch ist zwischenzeitlich wissenschaftlich bewiesen, dass das, was wir Essen, unsere Psyche zu beeinflussen vermag. Um Botenstoffe wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin bilden zu können, ist bekanntlich die ausreichende Verfügbarkeit bestimmter Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente erforderlich. Die Botenstoffe sind wesentlich für Stimmung, Antrieb, Schlaf, Konzentration etc.

Jetzt beginnt eine europaweite Studie mit tausend Probanden, um die richtige Ernährungsform zur Vorbeugung von Depressionen zu finden. Neun europäische Länder beteiligen sich an der fünfjährigen Studie. Die Wissenschaftler wollen prüfen, ob industriell gefertigte Lebensmittel und Fastfood Übergewicht fördern, einen Nährstoffmangel begünstigen und die psychische Befindlichkeit beeinflussen.

„Einige Studien weisen darauf hin, dass es einen komplexen Zusammenhang zwischen Ernährung, Übergewicht und Depressionen gibt. Allerdings ist bisher nicht belegt, welche Rolle das Ernährungsverhalten dabei genau spielt.“, so Elisabeth Kohls, Projektkoordinatorin und Psychologin an der Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig. Die Leipziger Wissenschaftler möchten herausfinden, ob eine Umstellung der Ernährung und die Gabe von Mikronährstoffen einen Einfluss auf das Depressionsrisiko ausüben.

Das Diagnostische Centrum aus Marktheidenfeld ist eine Praxis für Mikronährstoffmedizin, die schon seit vielen Jahren den Mikronährstoffstatus im Blut analysiert.

Entsprechend lange beobachtet das DCMS-Laborteam die positive Wirkung von Mikronährstoffen auf die Psyche und auf die Gedächtnisleistung. Viele Patienten, die den DCMS-Neuro-Check durchgeführt hatten, konnten durch eine gezielte Mikronährstofftherapie eine Besserung ihrer Beschwerden feststellen. Der DCMS-Neuro-Check ist eine umfassende Mikronährstoffanalyse des Blutes, und bildet die Basis für eine gezielte und individuelle Mikronährstofftherapie.

Weitere Infos:

Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstraße 9
D-97828 Marktheidenfeld
Tel. 0049/ +(0)9394/ 9703-0
www.diagnostisches-centrum.de

Referenz:
Spiegel.de, 07.03.2014: Wie Nährstoffe bei Depressionen helfen können

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