Deutsche werden immer depressiver

Nach einer Untersuchung der KKH-Allianz lassen sich immer mehr Deutsche aufgrund der Diagnose „Depression“ oder „Burn-out“ vom Arzt krankschreiben. Waren es aufgrund dieser Beschwerden 2009 noch 13 Prozent der Krankheitsfehltage, konnte die Krankenkasse für das erste Halbjahr 2011 einen Anstieg auf 14,3 Prozent verzeichnen.

Referenz:
kkh-allianz.de, 19.07.2011: Krankenstand steigt mit Wirtschaftsaufschwung
KKH-Allianz: Mehr Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen

 


Studenten schlucken vermehrt Psychopharmaka

Immer mehr Studenten nehmen Medikamente gegen Depressionen und psychische Störungen ein. Dies ist das Ergebnis einer Analyse der TK-Krankenkasse. Ausgewertet wurden Rezept- und Diagnosedaten von 135 000 Studierenden.

Der Medikamentenverbrauch bei Krankheiten des Nervensystems  studierender Personen ist in einem Zeitraum von 4 Jahren um 54 Prozent gestiegen. Auch die Zahl der Studenten, die mit Antidepressiva behandelt werden, hat in den letzten vier Jahren um 40 Prozent zugenommen.

Fazit:
Dauerstress und Leistungsdruck führen zu einem erhöhten Bedarf und Verbrauch von Mikronährstoffen. In der Folge kommt es oftmals zu Mangelzuständen, die sich dann wiederum negativ auf den Nervenstoffwechsel auswirken können.

Referenz:
Uni macht depressiv: Studenten schlucken immer mehr Pillen; Abendblatt.de, 30.06.2011


Ferritinkonzentration und depressive Symptome

In einer japanischen Studie wurde untersucht, inwieweit die Ferritinkonzentration mit leichten Depressionssymptomen bei gesunden Menschen zusammenhängt. Dazu wurden 312 Männer und 216 Frauen untersucht. Die Depressivität wurde mittels der „Center for Epidemiolgic Studies Depression Scale“ untersucht. Bei den Männern zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen einer verminderten Ferritinkonzentration und einer depressiven Symptomatk. Bei Frauen konnte dieser Zusammenhang nicht nachgewiesen werden.

Referenz:
Yi S et al.: Association between serum ferritin concentrations and depressive symptoms in Japanese municipal employees; Psychiatry Res. 2011 Apr


Verbesserte Gehirnfunktion durch Chrom-Supplementierung

Chromsupplemente können sich positiv auf die Gehirnfunktion auswirken – das bestätigen Wissenschaftler der University of Cincinnati. 26 Patienten, die bereits Anzeichen eines kognitiven Abbaus aufwiesen, erhielten über einen Zeitraum von 6 Wochen entweder Chrompicolinat oder ein Placebopräparat.

Das Ergebnis der Studie war Folgendes: Bei den Patienten der Chrom-Gruppe zeigte sich eine Verbesserung hinsichtlich Lernen und Erinnerungsvermögen. Ebenso konnten bei den Patienten dieser Gruppe erhöhte Aktivitäten in einigen Hirnregionen nachgewiesen werden, was mittels Kernspintomographie dargestellt wurde. Die Studie legt dar, dass Chrompicolinat bei älteren Menschen mit erhöhtem Risiko für neurodegenerative Erkrankungen die kognitive inhibitorische Kontrolle und die Cerebralfunktionen verbessern kann.

Referenz:
Krikorian R et al.: Improved cognitive-cerebral function in older adults with chromium supplementation; Nutr. Neurosci. 2010 Jun; 13(3)

 


Mikronährstoffe, Anämie und Angststörungen

Angststörungen und Anämie
Obwohl China sich zunehmend zu einem Wohlstandsland entwickelt, kann man davon ausgehen, dass in ländlichen Gebieten die Mikronährstoffversorgung häufig noch unzureichend ist. Mangelhafte Ernährungsformen führen zu ernährungsabhängigen Störungen wie z.B. einer Eisenmangelanämie, die wiederum die Aufmerksamkeit und die Hirnleistungsfähigkeit beeinträchtigen kann. Auch die psychische Befindlichkeit kann davon betroffen sein.

Mit über 2700 Schülern im Alter von 10 bis 12 Jahren wurde eine Studie durchgeführt. Die Teilnehmer der Verumgruppe erhielten ein Mikronährstoffsupplement mit 5 mg Eisen über einen Zeitraum von 5 Monaten. Außerdem wurde der Hämoglobinwert bestimmt und die Ängstlichkeit mittels eines psychologischen Fragebogens abgefragt. 42,4 Prozent der Schüler waren zu Beginn der Studie anämisch, wobei Hämoglobinwerte unter 120 g/ l als Anämie eingestuft wurden. Durch die Supplementierung kam es zu einem deutlichen Hämoglobinanstieg. Parallel dazu konnte auch eine signifikante Verbesserung der Ergebnisse der psychologischen Tests nachgewiesen werden.

Das Ergebnis der Studie zeigt einen starken und signifikanten Zusammenhang zwischen Mikronährstoffmängeln und Angst. Diese Studie sollte Anlass sein, den Zusammenhang zwischen Ernährung und mentaler Gesundheit genauer zu untersuchen.

Referenz:
Max Kleiman-Weiner et al.: Multiple Micronutrient Supplementation, Anemia and Anxiety; Working Paper 218, May 2011; reapchina.org/reap.stanford.edu


Weniger Selbstmorde durch ausreichend Lithium

Lithium ist ein essentielles Spurenelement, das vom menschlichen Organismus  hauptsächlich aus pflanzlichen Nahrungsmitteln und aus Trinkwasser aufgenommen wird. Dass Lithium einen positiven Effekt auf die psychische Befindlichkeit ausübt, ist schon längere Zeit bekannt. Forscher der Medizinischen Universität Wien haben jetzt in der Maiausgabe des „British Journal of Psychiatry“  eine Studie veröffentlicht, die aussagt, dass minimale Konzentrationen von Lithium im Trinkwasser die Suizidrate zu senken vermag. Damit bestätigen sie eine japanische Studie aus dem Jahr 2009, die zu dem gleichen Ergebnis kam, das ebenfalls in dieser Fachzeitschrift veröffentlicht worden war.

Bei der Wiener Studie, die unter Federführung von Nestor Kapusta durchführt wurde, verglichen die Forscher 6460 Trinkwasserproben aus 99 österreichischen Bezirken mit den Selbstmordraten. Dabei konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Suizidrate und dem Lithiumgehalt des Wassers nachgewiesen werden: „Je höher der Lithiumwert im Trinkwasser ist, desto niedriger ist die Suizidrate“, so die Wissenschaftler.

Fazit:
Lithium ist zweifelsfrei ein Spurenelement, das auf die Psyche einen positiven Einfluss ausübt. Wer zu Depressionen neigt oder zu anderen psychischen Befindlichkeitsstörungen, sollte durchaus einmal seinen Lithiumgehalt im Blut bestimmen lassen.

Referenz:
Wienerzeitung.at, 01.06.2011: Lithium senkt Selbstmordrate


Schutz vor Depressionen durch ausreichende Vitamin-B6- und B12-Spiegel

Die Wirkung von Vitamin B6, B12 und Folsäure in Bezug auf das Depressionsrisiko wurde unlängst in einer US-amerikanischen Studie untersucht. An der Studie nahmen 3503 Erwachsene über 65 Jahre aus dem „Chicago Health and Aging-Projekt“ teil, davon 59 Prozent schwarzer Hautfarbe. Anhand von Fragebogen wurden die Ernährungsgewohnheiten und mittels einer Scala mögliche depressive Symptome bewertet.

Die Auswertung der 12-jährigen Beobachtungsstudie ergab, dass eine erhöhte Aufnahme der Vitamine  B6 und B12 durch Vitamin-Supplemente und Ernährung mit einem verminderten Depressions-Risiko verbunden war.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass jeder weitere Zusatz von 10 Milligram Vitamin B6 und 10 Mikrogramm Vitamin B12 die jährliche Quote für depressive Symptome um 2 Prozent zu senken vermag.

Ein Zusammenhang zwischen depressiven Symptomen und der Aufnahme von B6, B12 und Folsäure ausschließlich über die Nahrung konnte nicht festgestellt werden. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass hohe Dosen an Vitamin B6 und B12 für ältere Erwachsene vor Depressionen schützen könnten.

Referenz:
Kimberly A Skarupski et al.: Longitudinal association of vitamn B-6, folate, and vitamin B-12 with depressive symptoms among older adults over time; Am J clin Nutr 2010 92: 2 269-270


Führt ein Folsäuremangel zu Depressionen?

Depressionen
In einer US-amerikanischen NHANES-Studie von 2005/2006 wurde untersucht, in welchem Zusammenhang die Konzentrationen von Folsäure, B12 und Homocystein mit depressiven Symptomen stehen. Insgesamt nahmen an der Studie 2524  Patienten teil. Die depressiven Symptome wurden anhand von Fragebögen ermittelt und ausgewertet.

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass bei Frauen die „Depressiv-Symptome-Scores“ deutlich höher lagen als bei Männern. Außerdem bestand ein Zusammenhang zwischen niedrigen Folsäurekonzentrationen und erhöhter Depressionsneigung, besonders bei Frauen. Bei Menschen über 50 Jahren waren erhöhte Homocysteinkonzentrationen mit depressiven Symptomen assoziiert.

Referenz:
Beydoun MA et al.: Serum Folate, Vitamin B-12 and Homocysteine and their association with depressive symptoms among U.A. adults. Oktober 2010, Nr. 77


Depressionen verschlingen Unsummen an Kosten

Depressionen
In Deutschland leidet mittlerweile jeder 20. Bürger an einer Depression – also ca. 4 Millionen Deutsche! Die Deutsche Volkswirtschaft wird aufgrund dieser Erkrankung mit ca. 22 Milliarden Euro belastet. Das hat jetzt eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Allianz-Versicherung ergeben.

Sage und schreibe 11 Millionen Arbeitstage bleiben die Deutschen jährlich wegen der Diagnose „Depressionen“ ihrer Arbeit fern. Weitere Zahlen: Schätzungsweise 5,2 Milliarden Euro kosten Arztbesuche, Therapien, Klinikaufenthalte und Medikamente aufgrund dieser Diagnose. Aber auch Betroffene, die sich nicht behandeln lassen und weiter ihrer Arbeit nachgehen, sind teuer: Produktivitätsverlust wegen Fehler, Unkonzentriertheit, Nachlässigkeiten etc. kosten die Arbeitgeber jährlich 9,3 Milliarden Euro. 6,2 Millionen Euro belaufen sich die Kosten wegen Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit, und die erhöhte Sterblichkeit kostet weitere 1,3 Mio.

Referenz:
nachrichten.rp-online, 14.04.2011: Vier Millionen Deutsche sind depressiv


Folsäuremängel und erhöhte Homocysteinwerte bei Männern fördern Depressionen

In einer japanischen Studie untersuchten Wissenschaftler einen möglichen Einfluss von Homocystein und Folsäure auf Depressionen. Zu diesem Zweck wurden die Daten von 530 Probanden im Alter zwischen 21 und 67 Jahren aus dem städtischen Umfeld, davon 313 Männer und 217 Frauen, ausgewertet.

Die Symptome der Depressionen und die Schweregrade wurden anhand von Mess-Skalen ermittelt. Insgesamt zeigten sich bei über 36 Prozent der Teilnehmer, davon 113 Männer und 79 Frauen, depressive Symptome. Bei den Männern korrelierte ein erhöhter Folsäure-Serumspiegel mit einer verringerten Depressionsneigung. Darüberhinaus konnte bei den Männern auch ein Zusammenhang zwischen der Homocysteinkonzentration und den depressiven Symptomen festgestellt werden. Bei den Frauen konnte weder bei Folsäure noch bei Homocystein ein Zusammenhang mit Depressionen beobachtet werden.

Referenz:
A Nanri et al.: Serum folate and homocysteine and depressive symptoms among Japanese men and women; European Journal of Clinical Nutrition 64, 289-296


Depressionen fördern Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wer an einer Depression leidet, ist doppelt und dreifach gestraft: Er ist zudem noch einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus Typ 2 ausgesetzt. Zu diesem Konsens kommen Mediziner, die am 30. April 2011 im Rahmen des 117. Internistenkongresses in Wiesbaden eine Pressekonferenz gaben. Prof. Dr. med. Michael Deuschle vom „Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim“ gab Folgendes zu Protokoll:

„Mehrere Studien belegen, dass Depressionen mit einem erhöhten Risiko für Ersterkrankungen an Diabetes mellitus Typ II und koronarer Herzkrankheit einhergehen. Allerdings ist der exakte pathophysiologische Mechanismus – also wie genau die psychische Erkrankung die körperliche Krankheit verursacht – bislang nicht vollständig geklärt.“

Wer depressiv ist, achtet auch weniger auf sein körperliches Wohlbefinden: Ungesunde Ernährungsweisen, unzureichende Bewegung, und erhöhter Alkohol- und Zigarettenkonsum sind z.B. keine Seltenheit.

Nach Aussage von Prof. Deuschle gibt es Hinweise, dass bei einer Depression stressregulierende Stoffwechselvorgänge in Gang kommen, die auch eine Insulinresistenz und damit einen Diabetes mellitus fördern können.

Stress vermag zudem die Variabilität der Herzfrequenz zu verändern, so dass sich das Herz in Phasen der Ruhe und der Belastung schlechter anpassen kann. Und Stress fördert auch die Blutgerinnung. Beide Faktoren sind ein erhebliches Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Referenz:
Idw-online.de, 01.05.2011: Depressionen: Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes


Zink verbessert Depressionen

Depressionen
Japanische Wissenschaftler untersuchten den Einfluss von Zinksupplementen auf die Stimmung von jungen Frauen.

Dazu wurde eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie mit 30 japanischen jungen Frauen durchgeführt. Die Wissenschaftler teilten die Frauen in zwei gleich große Gruppen auf. Die eine Gruppe erhielt 10 Wochen lang täglich ein Multivitaminpräparat, die andere Gruppe ein Multivitaminpräparat und zusätzlich 7 Gramm Zink.

Neben der Tatsache, dass in der Zinkgruppe erhöhte Zink-Serumspiegel festgestellt werden konnten, kamen nach Ablauf der Studie noch weitere interessante Ergebnisse zu Tage: Bei den Frauen der Zinkgruppe konnte sowohl eine signifikante Reduktion der „Ärger- und Feindschafts-Scores“ verzeichnet werden als auch eine Reduktion der Depressions-Scores.

Zinksupplemente könnten also gegebenenfalls bei Ärger und Depressionen hilfreich sein.

Referenz:
T Sawada, K Yokoi: Effect of zinc supplementation on mood states in young women: a pilot study; European Journal of Clinical Nutrition 64, 331-333 (March 2010)


Immer mehr Menschen leiden an Burn-out

Burn-out
Laut einer Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hat sich die Zahl der Burn-out-Diagnosen zwischen 2004 und 2010 verneunfacht. Im Jahr 2010 war fast jeder zehnte Krankheitstag auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen. Interessant dabei ist, dass die Anzahl der Gesamtfehlzeiten im Vergleich zu den Vorjahren gleich blieb, nämlich bei 4,8 Prozent. Die Krankmeldungen aus psychischen Gründen nahmen jedoch seit 1999 um knapp 80 Prozent zu. Es handelt sich bei Burn-out-Erkrankungen längst nicht mehr um Einzelfälle: Laut der Analyse gab es im letzten Jahr mehr als 1,8 Millionen Fehltage von 100.000 Menschen, die wegen dem Burn-out-Symptom krankgemeldet wurden.

Vergleicht man veröffentlichte Statistiken anderer Krankenkassen, die in den letzten Jahren erstellt wurden, so dürften neue Ergebnisse ziemlich ähnlich ausfallen.

Referenz:
Marzena Sicking: Burn-out weiter auf dem Vormarsch, heise.de, 26.04.2011


Beeinflusst Vitamin D die Persönlichkeit?

Es liegen bereits mehrere Studien über einen möglichen Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und kognitiven Fähigkeiten, Depressionen, bipolaren Störungen oder Schizophrenie vor.

Forscher der Universität Tübingen stellten jetzt eine Assoziation zwischen den Vitamin-D-Spiegeln und grundlegenden Persönlichkeitsmerkmalen fest. Untersucht wurden die Vitamin-D-Spiegel (1,25-Dihydroxy-Vitamin-D) von 206 Probanden, die einem Persönlichkeitstest unterzogen wurden. Dabei zeigte sich, dass die Persönlichkeitsmerkmale wie Offenheit und Extrovertiertheit  mit dem Vitamin-D-Spiegel im Plasma korrelierten.

Referenz:
Ubbenhorst A. et al.: Exploring the relationship between vitamin D and basic personality traits, Psychopharmacology, 29.01.2011


Vitamin-D-Mangel bei Depressionen nachgewiesen

Vitamin D
Unter Verwendung der Daten von NHANES III wurde der Einfluss eines Vitamin-D-Mangels hinsichtlich einer Depression untersucht. Dazu werteten die Wissenschaftler die Daten von 7.970 US-Amerikanern im Alter zwischen 19 und 39 Jahren aus. Zur Diagnose einer Depression wurde ein diagnostisches Interview-Schema verwendet, das vom National Institute of Mental Health entwickelt worden war. Dabei wurde ein eindeutiger Zusammenhang zwischen einer Depression und der Vitamin-D-Konzentration festgestellt. Ein Vitamin-D-Mangel wurde vorweigend bei Frauen, bei Menschen mit schwarzer Hautfarbe oder unter der Armutsgrenze oder mit einem hohen BMI beobachtet.

Referenz:
Vijay Ganji et al.: Serum vitamin D concentrations are related to depression in young adult US population: the Third National Health and Nutrition Examination Survey; International Archives of Medicine, 11.11.2010